Fortsetzung



... Im Gegensatz zu anderen Artgenossen, die in einer Schweinemästerei leben müssen, hatte ich ein Traumleben. Mir hatte es an nichts gefehlt. Ich hatte mehr als genung Platz in meinem Stall, immer frisches Stroh, bekam reichlich Fressen, viele Vitamine, keine Antibiotika oder ähnliches, war mit meinen Geschwistern vereint, wurde sogar sehr verwöhnt...
Andere Schweine werden innerhalb 4 Monaten regelrecht gemästet, verkauft und dann schon geschlachtet. Würde es länger dauern, würde es sich für den Bauern finanziell nicht rechnen.
Ich dagegen durfte ein Jahr langsam und gesund heranwachsen. Ein Traum für jedes Schwein.
Wäre ich als Haustier auf die Welt gekommen und es wäre trotzdem das mit mir gemacht worden, könnte ich die letzten Gästebucheinträge durchaus verstehen.

Vielen Dank für Euer Verständnis!


Hier nun ein paar Bilder für Interessierte von Finns letztem Tag
Der Stempel vom Fleischbeschauer Rudi
Stefan und Doris beim Griebenauspressen für die Leberwurst
Der Kessel mit der Wurst drin
beim Bratwurstteigvermengen
Stefan hilft beim Bratwurstfüllen und Abdrehen
Die Wurst wartet auf ihren ersten Rauch im hauseigenen Räucherschrank
Die Finn-Wegfress-Gang
Ruhe in Frieden