Rhöner Apfelgrips-Kreativpaar macht Pause


Wer in 5 Jahren Selbstständigkeit so viele Ideen umgesetzt hat wie das Apfelgrips-Team, der braucht auch mal eine Pause. Das dachte sich das jüngste Wirtepaar Fuldas und nimmt sich erstmal eine Auszeit.
Doch ausgeruht wird sich nicht, sondern weitergebildet, damit man für das nächste Projekt gewappnet ist.
Den ganzen Oktober lang verwandelte sich der Rhöner Apfelgrips in einen Flohmarkt, nicht nur für Privatleute, sondern auch für Gastrokollegen, da nichts aufgehoben oder eingemottet wird.
Man konnte "fast" alles kaufen, von den Suppentellern über die Blumenkübel vor der Tür, Dekoholzfässer, eine alte Schreibmaschine, eine Rechenmaschine, Registrierkasse, die Einrichtung des Rhönladens, die kompletten Küchenmöbel, Besteck, Zuckerstreuer, Präsentkörbe in verschiedenen Größen, Apfelwein lose, Dekoartikel, Speisekarten, Kochbücher, Milchkaffeetassen, Kühlschränke, Gläser und und und.
Stichtag und somit letzter Tag war
Samstag, der 25.Oktober 2008,








Das damalige Team:
Wenn sie denken, dass wir, Stefan und Cornelia, unseren Betrieb alleine geführt haben, ist das so nicht richtig. Da gab, und gibt es immer noch, viele HelferInnen im Hintergrund, die man eigentlich so nie gesehen hat, oder die sich nie zu erkennen geben wollten. Doch nun stellen wir Ihnen unsere fleißigen HelferInnen einmal kurz vor.
(Die Reihenfolge der Auflistung ist unrelevant, für eine Bildanzeige bitte den jeweiligen, unterstrichenen Namen anklicken.)

Michael Hemrich (Cornelias Bruder)
ist der Computerfachmann, falls der Laptop wieder mal spinnt, die Internetseite erneuert werden muss und Hausmeistergehilfe wenn

Wolfgang Hemrich (Cornelias Vater)
als Hausmeister eingespannt wird um z. B. Regale aufzuhängen, Speisekartenkasten befestigt werden, Holzschilder in Apfelform ausgeschnitten werden müssen oder das Lager diebstahlsicher gemacht wird.

Lisa Zimpfer (Freundin von Michael Hemrich)
hilft uns jedes Mal wenn Sie Urlaub in der schönen Rhön macht. Ebenso ist Sie bei allen größeren Außer-Haus-Veranstaltungen dabei.

Josef Schlitzer (Mann von Stefans Mama)
sorgt dafür, dass rund um Stefans Haus in Seiferts alles in Ordnung ist, repariert mal schnell das verbogene Tor oder steht mit seinem Fuhrpark immer zur Verfügung

Doris Hemrich (Cornelias Mama)
hat eine kleine private "Gärtnerei" bei sich zu Hause und liefert die leckeren Gemüsesorten für Cornelias unübertreffliche Suppen, die Zierkürbisse zur Deko, backt Lauchkuchen und die Plätzchen zu unseren heißen Getränken, bastelt uns Dekosachen, kocht das Personalessen (und friert es ein), steht in Steuerfragen Rede und Antwort und hilft uns wo immer sie kann. Eine richtige Mama eben!

Annemarie Fischer (Stefans Mama)
hält mit ihrem Mann Josef, Stefans Haus in Seiferts in Schuss. Eigentlich hilft sie überall wo sie kann. Eine richtige Mama eben!

Martina Hemrich (Cornelias Schwester)
macht den Küchendienst, wenn Stefan wieder mal auf einem Konzert mit Wolfgang ist, bastelt uns Schafe und macht uns andere Dekosachen, oder ist bei jeder Außer-Haus-Veranstaltung wie z. B. Nabucco dabei

Ingrun Bley (noch kein Familienmitglied)
war seit dem 1.11.2007 die Aushilfe in der Küche wenn Cornelia Unterstützung gebraucht hat, oder ihre Familie und Freunde in Franken besuchen wollte.
Neben ihren zwei weiteren Jobs besucht sie regelmäßig mit ihrem Sohn Thilo den Ponyhof in Böckels.

Tamara
war seit dem 1.3.08 Stefans die unterstützende Hand, wenn Stefan als "Rhönmäher" unterwegs ist, oder bei schönem Wetter die Wanderwelt Rhön erkundet.
Geboren wurde sie im hessischen Lich und studiert an der Fuldaer Hochschule Altenpflege.

Cornelia Hemrich
Cornelia wurde am 24. Dezember 1984 in Würzburg geboren.
Ihr Elternhaus steht in Öüwaraldada (Oberaltertheim bei Würzburg) Sie absolvierte erst ein Praktikum als Bankkauffrau. Als sie aber merkte, dass das Geld zählen von anderen Leuten kein Spaß macht, entschloss sie sich zu einem Praktikum in der Gastronomie, zum Glück!
Ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau machte sie im Akzent Hotel Krone in Helmstadt bei Würzburg. Nach erfolgreicher Beendigung dieser Ausbildung wagte sie sich in das Land der offenen Fernen umzuziehen und unterstützte seit 1. April 2004 Stefan, damals noch im Unterm Apfelbaum, heute im Rhöner Apfelgrips tatkräftig. Böse Zungen behaupten, sie musste in die Küche, weil sie aus Franken kommt und das Motto ja "Ganz in Rhöner Hand" lautete.

Stefan Fischer
wurde am Donnerstag, den 11. August 1977, in Fulda geboren. Schon bei der Geburt stellte sich heraus, es ist kein einfaches Kind. Nachdem die Erzieherin im Kindergarten in Wüstensachsen es mit Stefan nicht mehr aushielt, wurde er schon ein Jahr früher mit 5 Jahren eingeschult (es ist wirklich war!). Nachdem seine schulische Laufbahn nicht ganz so spektakulär lief, und Stefan immer aktiv war, entschied er sich mit 13 Jahren für einen Wochenende- und Ferienjob in der Seifertser Gastronomie. Da ihm diese Arbeit richtig Spaß machte, ließ er sich auch nicht von seinen Eltern davon abbringen, im gleichen Restaurant/ Hotel eine dreijährige Ausbildung zum Hotelfachmann zu absolvieren. Diese hatten für ihren Schützling eine Lehre bei der Deutschen Bahn vorgesehen.
Vor kurzem wurde eine Studie bekannt gegeben, dass die Ausbildungsstellen in der Gastronomie sowie die der Maler und Verputzer nicht akzeptabel seien. Es müssten viele Überstunden geleistet werden, der Verdienst sei viel zu gering und das Erlernen vom fachlichen Wissen würde vernachlässigt werden.
Trotz allen hier genannten Punkten, blieb Stefan nach seiner Lehre in diesem Betrieb, weil es ihm unglaublich viel Spaß bereitete die Gäste zu begeistern, das Team zu unterstützen, seine ganzen Ideen einzubringen und umzusetzen. Dies führte dazu, dass er zum Servicechef aufsteigen konnte. Doch damit nicht genug. Stefan absolvierte seine Hotelfachmannausbilderprüfung und war ab dem Zeitpunkt unter anderem für die Lehrlinge in dem Hotel verantwortlich. Nachdem Stefan dort jahrelang mehr als nur gearbeitet hatte, wollte er mehr von der Gastronomiewelt kennen lernen. Er entschied sich für den Landgasthof Krone in Helmstadt bei Würzburg. Hier wurde er ebenfalls als Servicechef eingestellt. Doch ganz so lange hielt der Rhöner Jong es im Frankenland nicht aus. Nach einem Jahr wurde in seiner Geburtsstadt Fulda eine Lokalität frei, für die er sich schon immer begeisterte. Er eröffnete am 3. Oktober 2003 Fuldas 1. Apfelweinlokal "Unterm Apfelbaum" am Dom, Abtstor 2 mit dem Rhönkonzept. Doch da der Lokaleigentümer umbauen "musste", zog Stefan mit seinem Konzept, Team und den treuen Stammgästen im März 2006 in die Johannisstraße. Doch auch hier war die Idylle nicht von langer Dauer und er musste sein geliebtes Lokal aus rechtlichen Gründen umbenennen. Im danaligen "Rhöner Apfelgrips" lebte Stefan sich und seine Ideen so richtig aus und zeigte was er drauf hatte (und immer noch hat!). Ich selbst bleibe gespannt, was ihm noch so alles einfällt.
Verheiratet sind wir noch nicht, Kinder haben wir auch noch keine, Schwanger ist auch keiner von uns beiden, doch sobald es soweit sein sollte, sagen wir rechtzeitig Bescheid.